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Geschichte von Mauritius Die Franzosen auf Mauritius (Ile de France) Die letzten Schlachten
Nachdem England bereit Ende des 18. Jahrhundert die Seychellen erobert hatte, wollte es nun auch die letzte Bastion der Franzosen im Indischen Ozean an sich reißen. 1806 errichtete man eine Seeblockade, um Mauritius vom Mutterland abzuschneiden und besetzte ohne Kriegshandlungen die kleine Nachbarinsel Rodrigues, 1810 folgte die Insel Ile Bourbon (La Réunion).
Am 20. August 1810 kam es zu einer der letzten großen Seeschlachten vor Mauritius. Vor der Südostküste von Mauritius, auf der Höhe von Vieux Grand Port, trafen zwei große, gleich starke Kriegsflotten aufeinander. Aus dem heftigen Gefecht ging die französische Flotte als Sieger hervor. Der Sieg war so grandios, dass Napoleon den Namen der Schlacht in den Arc de Triomphe in Paris meißeln ließ.
Der Triumph währte nur kurz. Bereits einige Monate später, im November 1810 führte der englische Admiral Abercombie eine Armada von Kriegsschiffen mit mehr als 10.000 Männern nach Mauritius. Man hatte sich vor der Insel Rodrigues versammelt um dann in Mauritius, in Cap Malheureux an Land zu gehen.
Die Franzosen, die eine Landung im Nordosten nicht für möglich hielten, waren von dem Angriff völlig überrascht. Nach einigen, wenigen Scharmützeln vor Port Louis unterschrieb der letzte französische Gouverneur der Ile de France die Kapitulationserklärung.
Aus der Ile de France wird Mauritius Geschichte von Mauritius Die Engländer auf Mauritius 
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