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Geschichte von Mauritius Die Holländer auf Mauritius
Ende des 16. und Anfang des 17.Jahrhunderts, als der Ostindienhandel sich seinem Höhepunkt näherte, wurde Mauritius immer interessanter als Versorgungsstation für die Schiffe. 1598 landeten Holländer unter der Leitung des Admirals Wybrandt van Warwijk auf Mauritius, nahmen die Insel in Besitz und gaben ihr den noch heute gültigen Namen. An die Landung der Holländer auf Mauritius erinnert heute ein kleines Denkmal an der Südostküste.
Da aber auch Seefahrer anderer Nationen, vor allem Franzosen, sich auf Mauritius versorgten und damit begannen die Insel zu plündern (das harte Holz der Ebenholzbäume war besonders begehrt), beschloss Holland 1638 Mauritius offiziell zu annektieren und zu besiedeln.
Bei dem ersten Versuch die Insel zu besiedeln lebte ein holländischer Gouverneur und etwa max. 20 Familien auf Mauritius. Mit Hilfe der Arbeitskraft von nicht mehr als 1000 Sklaven versuchte man mit wenig Erfolg Plantagen anzulegen, die jedoch immer wieder von Zyklonen vernichtet wurden.
Die eingeschleppten Ratten und Krankheiten, wie das Gelbfieber machten den Siedlern das Leben schwer. Man gab auf und startet 1664 einen erneuten Versuch, der ebenfalls nach einigen Jahrzehnten scheiterte. Die Ebenholzwälder waren mittlerweile abgeholzt und auf der südlichen Hemisphäre gab es wesentlich interessantere Siedlungsgebiete für die Holländer (z.B. das heutige Südafrika).
Auf die Zeit der holländischen Siedlungsversuche gehen zurück:
der Name Mauritius die Ansiedlung der Java-Hirschen Namen für einige Orte auf Mauritius, wie z.B. Pieter Both die ersten Sklaven der Insel Ausrottung der Dronte und der Riesenlandschildkröten Abholzung der Ebenholzwälder
Zur Blüte kam Mauritius erst unter der Herrschaft der Franzosen 
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