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Geschichte von Mauritius Die Engländer auf Mauritius Niedergang
Mit Eröffnung des Suezkanals 1869, dem verstärkten Zuckerrohranbau auf den karibischen Inseln und die Kultivierung der Zuckerrübe in Europa beginnt der wirtschaftliche Niedergang von Mauritius.
Als Versorgungs- und Handelshafen verlor Port Louis mit dem Bau des Suezkanals immer mehr an Bedeutung. Auch die landwirtschaftliche Monokultur von Zuckerrohr rächte sich jetzt. Durch den Anbau von Zuckerrohr auf den karibischen Inseln und in Brasilien, sowie die Kultivierung der Zuckerrübe in Europa sank der Preis für Zucker enorm.
Ende des 19.Jahrhunderts geriet Mauritius nun in eine ernsthafte Wirtschaftskrise. Viele Menschen verließen die Insel. Damit nicht genug, erlebte Mauritius auch noch einige Katastrophen. So fielen zwischen 1866 und 1868 mehr als 50.000 Einwohner einer Malariaepedimie zum Opfer, dazu brachen zwischen 1891 – 1899 mehrere Choleraepridemien aus.
Ein Wirbelsturm verwüstete weite Teile von Mauritius und ein Großfeuer brannte Port Louis nieder. Mauritius verharrte bis zum Zweiten Weltkrieg in diesem Zustand des Niedergangs und der Stagnation.
Während des Zweiten Weltkrieges entdeckten die Engländer Mauritius wieder. In Plaisance bauten sie einen Militärflughafen, den ersten Flughafen auf Mauritius überhaupt. Aus diesem Militärflughafen entstand später der heutige International Airport of Mauritius. Nach dem Kriege bemühte sich die Kolonialregierung die Wirtschaft von Mauritius wieder aufzubauen. Der Hafen wurde modernisiert, Teeplantagen angelegt und die Malaria bekämpft. Seit 1952 gilt Mauritius als malariafrei.
Aber auch die politische Kultur wurde verbessert, was in der späteren Unabhängigkeit von Mauritius mündete.
Geschichte von Mauritius Die Engländer auf Mauritius Die Unabhängigkeit von Mauritius 
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